Sharing: Auf den Inhalt kommt es an

Diese Zahlen haben es in sich: Fast siebzig Prozent aller deutschen Social-Media-Nutzer ignorieren Werbung auf Facebook, Youtube und Co. Zugleich geben 31 Prozent an, dass sie vor allem informative Inhalte mit ihren Freunden teilen. Was sagt uns das? Unternehmen, die etwas kommunizieren wollen, tun dies am besten mit relevanten Themen.

Was interessiert mich schon die Quelle – Hauptsache, der Inhalt ist nützlich: Mit diesem Gedanken drücken vierzig Prozent aller Social-Media-Nutzer weltweit regelmäßig auf den Share-Button bei Facebook, Google+ und Twitter. Hauptgründe fürs Teilen: Die Nutzer wollen ihre virtuellen und echten Freunde zu gleichen Teilen informieren und unterhalten. Inhalte für Werbezwecke teilt fast niemand, so eine Studie des Umfrage-Tools Survey Monkey und der Social-Media-Strategen von Social@Ogilvy.

Diese Entwicklung haben Marketing-Experten längst erkannt. Denn die meistgeteilten Themen kommen nicht mehr von traditionellen Anbietern wie Verlagen, sondern werden von Unternehmen und Organisationen selbst erzeugt, wie die Studie zeigt.

Survey Monkey und Social@Ogilvy schließen daraus, dass der Fokus von Content auf Qualität und Relevanz liegen sollte. Und die Inhalte sollten zugleich weiterbilden (englisch: educate) und unterhalten (englisch: entertain). „Edu-tainment“ sagen die Umfragemacher folglich dazu. Eine Mischung also, wie sie im Content-Marketing gebräuchlich ist: Gute Unternehmensmagazine beschreiben fachliche Informationen zielgruppengerecht und lockern sie mit unterhaltenden Artikeln auf.

Für die Studie „Why do we share?“ haben Survey Monkey und Social@Ogilvy insgesamt 6500 Menschen in 16 Ländern befragt, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China, Japan, Brasilien und die USA.

 

Foto: Ivelin Radkov

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